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Ganzheitliche Studienarchitektur

Im Zuge der Bologna-Reform haben wir eine Studienarchitektur eingeführt, die ebenso grossen Wert auf fachliche wie persönliche Entwicklung legt.

Universität St.Gallen

Integrativer Ansatz
Die integrative Sicht von Wirtschafts-, Rechts-, Sozial- und Kulturwissenschaften prägt das Profil der HSG und ermöglicht den Studierenden eine ganzheitliche Ausbildung auf höchstem, akademischen Niveau. Unser St.Galler Management-Modell (SGMM) soll in der Betriebswirtschaftslehre dazu beitragen, die vielfältigen Aspekte heutiger Managementherausforderungen im Gesamtzusammenhang zu verstehen.

Nachhaltigkeit
Mit unserer einzigartigen Studienarchitektur fördern wir das kritische Denken sowie den Umgang mit sozialen und ökologischen Herausforderungen. Unsere Studierenden sollen sich ihrer Rolle bewusst sein und lernen, nachhaltig Verantwortung für die Gesellschaft zu übernehmen.

Studienarchitektur 3x3
Einzigartig ist unser Drei-Stufen- und Drei-Säulen-Modell, das die Grundlage des Studiums an unserer Universität bildet. Die drei Stufen bezeichnen die Assessment-, Bachelor- und Master-Stufe. Innerhalb dieser drei akademischen Stufen kommen drei inhaltlich-didaktische Säulen zum Tragen: Das Kontakt-, Selbst- und Kontextstudium.

Dieses Modell berücksichtigt das Bedürfnis der Gesellschaft und Wirtschaft nach Absolventinnen und Absolventen mit intellektueller Flexibilität und interkultureller Qualifikation. Ziel ist es, die fachliche und persönliche Entwicklung der Studierenden zu fördern - ganz im Sinne einer humanistischen Bildung.

3 Stufen
Ein Studium an unserer Universität beginnt mit dem Assessmentjahr. In zwei Semestern werden die Studierenden an die Anforderungen und Zielsetzungen der Universität St.Gallen herangeführt und erwerben erste wissenschaftliche Kompetenzen. Zugleich haben sie die Möglichkeit, sich Klarheit darüber zu verschaffen, ob die Anforderungen und Ziele der HSG ihren eigenen Interessen entsprechen. Die Studierenden durchlaufen in diesem ersten Jahr alle gemeinsam die gleichen Etappen, um sich für die Bachelor-Stufe zu qualifizieren.

Nach dem vorgeschriebenen «Menü» des Assessmentjahres bieten wir auf der Bachelor-Stufe sozusagen ein Studium «à la Carte»: Ein breitgefächertes Studiumsangebot mit individueller Schwerpunktsetzung und vielen Freiheiten.

Zusammen bilden die Assessement- und die Bachelor-Stufe das Bachelor-Studium an der Universität St.Gallen. Abschluss: Bachelor of Arts HSG (B.A. HSG).

Auf der vertiefenden Master-Stufe bieten wir dreizehn Masterprogramme an, die den Absolventinnen und Absolventen ein klares, akademisches Profil verleihen und sie auf anspruchsvolle Aufgaben in Praxis oder Wissenschaft vorbereiten. Nach erfolgreichem Abschluss der Master-Stufe ist ein Doktorats-Studium an unserer Universität möglich.

Eine Woche vor Semesterbeginn kommen die StudienanfängerInnen des Assessmentjahres auf dem Campus der Universität St.Gallen zusammen, um sich mit dem universitären Umfeld vertraut zu machen. Jede Startwoche steht im Zeichen eines «Leitmotivs», eines Themas, mit dem sich die Studierenden während der gesamten Woche anhand einer Fallstudie auseinander setzen.

Am Starttag begrüssen wir unsere neu eintretenden Studierenden auf Bachelor-, Master- und Doktoratsstufe.
Der Starttag findet jeweils in der Woche vor Beginn des Frühjahrs- und Herbstsemesters statt. In dieser zentralen Einführungsveranstaltung für die Studierenden der höheren Semester bieten wir die Möglichkeit, die administrativen Abläufe an unserer Universität kennen zu lernen.

3 Säulen
Im Zentrum eines Studiums an unserer Universität steht das Kontaktstudium. Es beinhaltet klassische Lehrformen wie Vorlesung, Seminar und Übung. Das Kontaktstudium beansprucht 50% der Studienleistung, wobei ein Drittel der Veranstaltungen nach Neigung und Interesse der Studierenden frei gewählt werden können. Als Pflicht- wie als Wahlpflichtstudium stellt diese Form des Studiums den «Kontakt» zu den drei Kernfächern Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre und Rechtswissenschaft her. Hauptziele sind das Verständnis fachlicher Frage- und Problemstellungen, die Motivation für das vertiefende Fachstudium und eine erste Anwendung gelernter Inhalte.

Das Selbststudium umfasst nicht nur die individuelle Vor- und Nachbereitung von Veranstaltungen, sondern bildet einen eigenen Studienbereich innerhalb der Kernfächer. Unser Studium in dieser Säule ist methodisch vielseitig angelegt: Es beinhaltet virtuelle Veranstaltungen auf dem Intranet der Universität, gut aufbereitete Skripte mit Übungsaufgaben sowie die enge Zusammenarbeit mit Tutorinnen und Tutoren. Darüber hinaus gibt es Lektürekurse, in denen sich unsere Studierenden im kleinen Kreis der Diskussion mit den Dozierenden stellen müssen. Die Studierenden sollen auf diese Weise lernen, für sie schwierige Fragestellungen mit Unterstützung zu vertiefen und zu wiederholen.

Unser Kontextstudium gliedert sich in Veranstaltungen, die Themen wie Kulturelle Kompetenz, Reflexions- und Handlungskompetenz abdecken. Durch Reflexion und Training dieser Kompetenzen bereiten sich unsere Studierenden auf künftige Anforderungen in der Praxis vor, für die eine reine Fachausbildung oftmals nicht mehr genügt. Das Kontextstudium besteht aus 3 Teilsäulen: Handlungskompetenz, Reflexionskompetenz und Kultureller Kompetenz.

  • Handlungskompetenz setzt Kenntnis und Anwendung fachübergreifender Methoden beim Lernen und Arbeiten voraus. Es sollen ein problem- und lösungsorientierter Umgang mit Aufgabenstellungen und ein sozialkompetentes, strategisches und planvolles Handeln in Studium und Beruf geübt werden.
  • Reflexionskompetenz besteht in der Fähigkeit, die gesellschaftliche und kulturelle Einbettung und Bedeutung wirtschaftlicher, rechtlicher und politischer Prozesse zu durchdringen. Veranstaltungen in Fächern wie Geschichte, Philosophie, Wirtschaftsethik, Psychologie und Soziologie führen in entsprechende Denkmodelle und Verstehensweisen ihrer Disziplinen ein.
  • Kulturelle Kompetenz fördert das Verständnis eigener und fremder Kulturen. Dazu gehört die Beschäftigung mit Normen und Werten, Lebenswelten und Ordnungsvorstellungen, Institutionen und Geschichte, Sprache und Kunst. Unser Angebot umfasst Unterricht in Fremdsprachen ebenso wie kulturwissenschaftliche Seminare, die den Zugang zur Kultur der jeweiligen Sprache eröffnen und reflektieren.

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